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Was gibt es beim Erwerb eines Mähfadens zu beachten?

Rasenkanten, kleine Steine, Holzstücke oder Rindenmulch können den Mähfaden leicht reißen lassen, egal ob es sich um einen Trimmer, Motorsense oder Freischneider handelt.
Alle Faden-Schneid-Systeme übernehmen die Arbeit, die ein Rasenmäher nicht erledigen kann. Mit einem Trimmer und seinen flexiblen Mähfäden kannst du Flächen erreichen, die starre Schneidwerkzeuge nicht schaffen.

Ob Hobbygärtner oder Landschaftspfleger - mit unseren Mähfäden kommst du mühelos durch verwildertes Gelände und hohes Gras.

Worauf sollte man bei einem Mähfaden achten?

Er sollte abriebfest, elastisch und verschleißbeständig sein. Beim Kauf eines Trimmers oder Freischneiders kennst du in der Regel bereits die Anforderungen an das Gerät.

Daher variieren auch Stärke, Form und Beschaffenheit der Mähfäden. Hersteller berücksichtigen bei der Herstellung ihrer Maschinen bereits die Kombination von Form und Durchmesser des Mähfadens in Bezug auf die Motorleistung des Werkzeugs.

Auch die Form des Mähfadens beeinflusst die Schneideigenschaften.

Bei uns findest du: 

  • klassisch runde Mähfäden 
  • eckige (4-kantige und 5-kantige)
  • Kreuz-Mähfäden
  • sternförmige Trimmerfäden
  • verdrillte Mähfäden mit einer ummantelten Kern

Jede dieser Formen eignet sich für unterschiedliche Schwerpunkte beim Freischneiden. Mähfäden bestehen aus Nylon, das durch seine Verschleißfestigkeit, hohe Elastizität und Langlebigkeit besticht.

Im Allgemeinen gilt bei Mähfäden:

Je dicker der Mähfaden, desto kräftigere Pflanzen können geschnitten werden. Leichte und dünnere Mähfäden eignen sich hingegen für einfache Trimmarbeiten an weichem Gras.

Der Durchmesser des Fadens sollte stets im richtigen Verhältnis zur Motorleistung deines Geräts stehen. Starke Mähfäden erfordern einen Freischneider mit entsprechend höherer Motorleistung, da sonst die Gefahr besteht, dass das Gerät blockiert.

Ein dünnwandiger Mähfaden sollte nicht in eine Maschine mit großem Hubraum eingesetzt werden, da dies zu einem unverhältnismäßigen Kraftstoffverbrauch führen würde.

Die folgende Übersicht zeigt dir, welche Durchmesser für welche Anforderungen geeignet sind:

  • 1 bis 1,4 mm: Geeignet für kleine (Akku) Kantentrimmer in kleinen Gärten.
  • Ab 1,6 mm: Für Rasentrimmer mit geringer Leistung für Gras und leichtes Unkraut.
  • Ab 2 mm: Auch für Geräte mit geringer Leistung geeignet. Sie eignen sich zum Säubern von Rasenkanten.
  • Ab 2,4 mm: Für Trimmer und Motorsensen. Fäden ab dieser Dicke sind Allrounder und bewältigen ein breites Spektrum von leichtem bis dichtem Pflanzenbewuchs.
  • Ab 2,7 mm: Geeignet für überwuchernde und hohe Gräser.
  • Ab 3 mm: Einsatz bei Freischneidern mit mittlerer Motorleistung zum Zurückschneiden von hoch gewachsenen Gräsern und Pflanzen.
  • Ab 3,3 mm: Für leistungsstarke Freischneider geeignet für starke Pflanzen bis hin zu leichtem Gestrüpp.
  • Ab 4 mm: Exklusiv für Freischneider mit hoher Motorleistung geeignet für stark bewachsenes Gestrüpp und das Trimmen im Unterholz.

Auch die Form beeinflusst die Schneideigenschaften.

Runde Profile mit glatten und flexiblen Oberflächen halten harten Hindernissen wie Betonabgrenzungen oder Baumstämmen stand und verursachen keine Beschädigungen.

Ihre Schneidleistung ist jedoch auf einfachere Anforderungen beschränkt. Eckige Profile hingegen bieten eine höhere Schneidfähigkeit und Präzision und sind somit für anspruchsvolleres Gelände geeignet.

Hier sind die Unterschiede:

  • Rund: Standardform passend für alle Freischneider. Runde Mähfäden eignen sich zum Trimmen von Rasenkanten, Beet-Einfassungen und Randsteinen.
  • Rund und leise: Runde Trimmerfaden reduzieren pfeifende Geräusche.
  • Quadratisch: Ein viereckiges Profil erzielt durch scharfe Schnittkanten eine hohe Schnittleistung und ist daher ideal für verholzende Stängel und verkrautete Flächen.
  • Fünfeckig: Die weniger spitz zulaufenden Kanten ermöglichen einen präzisen Schnitt auch bei hohen Gräsern und starken Pflanzen.
  • Kreuzförmig: Die leicht gezahnten Ecken erhöhen die Präzision beim Schnitt und ermöglichen saubere Trimmkanten.
  • Verdrillt oder verdreht: Durch die geringere Luftwiderstand beim Drehen können verdrillte Mähfäden in Freischneidern mit geringerer Motorleistung verwendet werden, da sie die zu schneidende Fläche praktisch ohne Unterbrechung bearbeiten.